
Gedanken von Wolfgang Junga
Eine theoretische Vorbemerkung
Eigentlich wollte ich hier nur Ideen zur Umweltbildung wiedergeben. Aber ich kann nicht umhin, an den „Basics“ jeglicher Politik, anzusetzen, denn nur in einem guten Geist kann wahrhaft gute Politik entstehen. Davon bin ich überzeugt.
Eine Prämisse (Vorsatz) kommunaler Politik sollte es sein, dass man sich für seine Region einsetzt und dabei die Welt im Blick behält, ohne das Eine vor das Andere zu stellen. Es gilt, mit der politischen Arbeit allen Menschen zu dienen statt sich in Debatten unversöhnlich gegenüber zu stehen. Darin sehe ich das Wesen der Demokratie.
Wir können hier in Igensdorf nicht „die Welt retten“, wohl aber mit besonnenem Handeln einen Beitrag leisten im Sinne weit- und weltsichtiger Bemühungen. Auch wir dürfen innovativ und visionär denken und wir sollten offen dafür sein, dem Gedachten, wenn es einen „stimmigen Moment“ gibt, die Chance zu geben, in konkretes Handeln zu münden. Jeglicher Fortschritt der Menschheit beruhte darauf, (neuen) Herausforderungen mit neuen Ansätzen zu begegnen.
Darauf fußend, gilt es, egal auf welcher politischen Ebene, dazu beizutragen,
Lebensgrundlagen im Sinne der Persönlichkeitsrechte und eines funktionierenden Gemeinwesens zu schaffen und zu erhalten,
nämlich:
Alle drei greifen ineinander. Das Gemeinwesen kann, getragen vom Anstand im Umgang miteinander und gerahmt von Bildung UND gesunder Umwelt erblühen. Das bedeutet auch: kulturelle Vielfalt.
Somit sind wir beim Hauptteil angelangt:
Anstand – Umwelt – Bildung - Kultur
Anstand: siehe Vorbemerkung und alles, was man sich dazu denken kann
Umwelt und Bildung: Wir wollen es einfach mal verschmelzen. So wird Umweltbildung daraus, die ich unbedingt um die kulturelle Komponente erweitert wissen möchte.
Umweltbildung ist etwas, das nicht nur „auch“ auf kommunaler Ebene funktionieren kann, sondern das genau hier „anfängt“. Im Kleinen – und übrigens auch „bei den Kleinen“ …
Was können wir in IGENSDORF dafür tun? ... und was haben wir schon?
Schauen wir noch einmal speziell auf die Kultur, denn unsere Natur ist eng damit verwoben in der „Kulturlandschaft“, und die Kultur ihrerseits „lebt“ von der Natur, wie Dichtung und Lieder eindrucksvoll zeigen.
Man kann mutmaßen: Wo Kultur blüht, da hat auch die Natur eine Chance.
Kultur haben wir schon ganz ordentlich und voller Vielfalt im Markt Igensdorf:
Das zu bewahren ist sehr wichtig. Es schafft Identifikation, auch mit unserer vielfältigen Landschaft und Natur.
Hier schließt sich der Kreis, denn wir dürfen in der Tat innovativ und visionär denken und offen dafür sein, dem Gedachten, wenn es den „stimmigen Moment“ gibt, eine Chance zu geben, in konkretes Handeln zu münden.
In diesem Sinne sollen meine Ausführungen als Anregungen gedacht sein und nicht als fixe Doktrin. Bleiben wir flexibel und reden wir miteinander.
Ich danke für Geduld und Verständnis beim Lesen
Wolfgang Junga
17.05.2026, 10:00 Uhr - 13:00 Uhr Team Niedermaier: Dank-Fest
Wir feiern miteinander das erfolgreiche Ende eines grandiosen Bamberger OB-Wahlkampfs!