
Täglich erleben wir die Folgen der Umweltbelastungen.
Insbesondere die durch die Energiepolitik verursachte
Anstieg des CO2-Gehalts der Atmosphäre führt zu einer
Erwärmung des Klimas und gefährdet unsere
Zukunft.
Die Ursachen sind durch den Weltklimarat
wissenschaftlich belegt. Durch eine Energiewende
können die Folgen gemindert und eine lebenswerte
Umwelt erhalten werden.
Für das Gelingen der Energiewende braucht es auch
Kommunen. Die Kommunen spielen eine
Schlüsselrolle in der Transformation. Sie setzen
Vorgaben von EU, Bund und Ländern in die Praxis um
und gestalten individuelle Strategien, die auf die
Bedürfnisse und Möglichkeiten ihrer Region abgestimmt sind.
Dennoch gelingt dies nicht reibungslos. Häufig fordern sie komplexe Entscheidungsstrukturen und -vorgaben,
begrenzte Ressourcen und divergierende Interessen heraus. Um dies zu bewältigen und ihre Schlüsselrolle zu
stärken, braucht es eine Neuausrichtung der Kommunenfinanzierung und der Kooperation zwischen Bund,
Ländern und Kommunen.
Eine Gemeinde wie Igensdorf kann diese Aufgaben nicht alleine bewältigen. Durch die Zusammenarbeit in der
Energieregion südliche Fränkische Schweiz wurde bereits ein interkommunales Energiekonzept erstellt. Nur
durch weitere Allianzen und regionale und überregionale Zusammenarbeit können die Herausforderungen der
Energiewende bewältigt werden. So sind weitere Aktivitäten über das Wirtschaftsband A9, die Integriere
Ländliche Entwicklung ILE und die Metropolregion Nürnberg möglich.
Gleichzeitig hat die Vorbildrolle gerade in den Kommunen hohe Relevanz. Dort ist Staat unmittelbar zu erleben.
Die klimaneutrale Sanierung einer Schule, neue Verkehrsangebote, die Inbetriebnahme einer Wärmepumpe oder
eine Solaranlage sind beispielsweise Anlässe, um die Relevanz solcher Maßnahmen nicht nur für den
Klimaschutz, sondern für die Wertschöpfung vor Ort zu verdeutlichen.
Durch Unterstützung der Bürger durch Beratungsangebote können die Erfahrungen multipliziert werden und
durch die Beteiligung der Bürger, z.B. in Bürgerenergiegenossenschaften, kann die Akzeptanz der Energiewende
erhöht und die Wertschöpfung in der Region bleiben. Kommunen können durch Gewerbesteuer und Umlagen
von Wind-, PV- und Biomasse-Anlagen profitieren.
Machen wir unser Kommune zukunftssicher, durch:
Energiewende:
Umstieg auf Erneuerbare Energien und Verbrauchsreduktion
Bauen und Wohnen:
Flächen sparen, ökologisches Bauen, Sanieren, Wärmewende
Mobilitätswende:
mehr Fuß und Rad, mehr ÖPNV und Sharing, Kommune der kurzen Wege
Ernährungswende:
umweltgerechte Landwirtschaft, regionale Versorgung und gesunde Ernährung
Industrie- und Konsumwende:
Förderung nachhaltiger Unternehmen, Tausch und Recycling, Verbrauchsreduktion
Ihr
Wolfram Stephan
17.05.2026, 10:00 Uhr - 13:00 Uhr Team Niedermaier: Dank-Fest
Wir feiern miteinander das erfolgreiche Ende eines grandiosen Bamberger OB-Wahlkampfs!